Warum das MacBook Air leider immer noch das beste Ultrabook ist
Viele von euch die nun anfangen den Artikel zu lesen werden direkt wieder denken: “was will und so ein Apple-Verfechter erzählen” oder “der findet doch sowieso alles gut was von Apple ist. All diejenigen kann ich beruhigen, denn dies ist nicht so. Ich habe weder iPhone bzw. iPad , noch nutze ich OSX schon Ewigkeiten. Ganz im Gegenteil. Ich bin wohl einer, der die größte Betriebsysteme-Multikultur führt. Auf dem meinem schönen weißen HP Touchpad nutze ich webOS, auf meinem derzeitigen Hauptsmartphone dem Galaxy Nexus ist natürlich Android installiert, auf meinem Desktop-PC Windows 7 und auf dem MacBook Air (natürlich) Mac OS 10.7.
Bevor ich mir im November letzten Jahres dann letztendlich aus Gründen meines Studiums ein MacBook Air mit 13 Zoll zulegte war ich sehr skeptisch. Die MacBook Pros waren mir zuvor zu teuer, zu schwer und ich benötigte sie einfach nicht. Außerdem war ich sehr zögerlich auf Mac OS zu wechseln, eine Sache wovor wohl viele Angst haben. Ich sehr viel und deshalb kaufte ich mir direkt mit dem MacBook Air auch eine Lizenz für Parallels, eine Windows 7 Lizenz bekam ich sowieso von der Uni. Nun, weder Windows 7 noch Parallels habe ich jemals auf meinem MacBook installiert denn ich brauche es einfach nicht und die Eingewöhnungsphase in Mac OS ging wirklich schnell.
Nun jedoch zurück zur Überschrift: Warum ist trotz der zig Ultrabooks diverser Hersteller und den Anstrengungen Intels das MacBook Air immernoch das beste Ultrabook?
Preis. Der Preis regelt vieles und der Preis meines MacBook Air als Ultrabook für 1250€ ist mehr als in Ordnung. Wenn man die Konkurrenz betrachtet muss man hier auch überall mindestens 1000€ abdrücken, der Vorteil jedoch bei Apple: Der Preisverfall ist enorm gering. Wenn ein Hersteller wie Asus den Preis senkt ist der Preis eben unten und auch nach einem Jahr bekommt ihr das Teil gebraucht zu einem Bruchteil des Preises los, bei einem MacBook Air kann sowas nicht passieren. Ich würde mir doch auch kein Haus in einer Lage kaufen wo ich wüsste dass es nach einem Jahr kaum mehr was Wert ist, oder?
Verarbeitung. Die Verarbeitung beim MacBook Air? Top! Glaubt mir, ich habe schon wirklich so gut wie jedes sogenannte “Ultrabook” gesehen, wenn man das MacBook Air daneben stellt sehen einfach alle alt aus. Ob wackelnde Displays, billige Plastikgehäuse, schlechte Anschlüsse oder klappernde Tastaturen. Ob Samsung, Asus, Toshiba, HP, Fujitsu , Acer oder LG. Alle sind gleich und alle kann man in eine Tüte stecken. Und ja ich habe sei es auf der CES 2012, der CeBit oder diverse Events der Hersteller wirklich alle Geräte schon anschauen können um mir eine Meinung zu bilden, es ist so.
Das Gewicht und die Dicke. Das Gewicht und die Dicke bei einem Ultrabook? Sehr sehr wichtig. Nur nehmen das viele Hersteller nicht wirklich ernst und daran ist auch Intel schuld. HP baut zum Beispiel mit dem Spectre im Endeffekt ein normales Notebook mit den Spezifikationen des MacBook Air und verkauft es als Ultrabook. Der Unterschied zum MacBook Air? Das Spectre wiegt satte 1.8Kg und ist 2cm dick. Somit sogar 400Gramm schwerer als es Intel erlaubt unter dem Namen “Ultrabook”, doch der Kunde wird einfach verarscht. Der Preis? 1400€, die man mit der Investition vermutlich schneller vernichtet wie man sie wieder verdienen kann.
Und sonst so. Ich für meinen Fall kann es einfach nicht verstehen wie Unternehmen mit einer riesigen Entwicklungsabteilung, die schon seit Ewigkeiten Notebooks produzieren es einfach nicht gebacken bekommen ein gutes Ultrabook auf den Markt zu bringen welches eine gute Verarbeitung, einen guten Preis, sowie ein angenehm leichtes und dünnes Design hat. Bei Apple sitzen doch auch keine Götter sondern genauso intelligente Menschen wie bei den Samsungs, Asus und HPs dieser Welt? Oder doch nicht? Sagts mir bitte, ich verstehe es nicht.
Was Apple dennoch lernen kann. Was Apple lernen kann? Endlich mal den Displayrahmen am MacBook Air verschwinden zu lassen, der nervt wirklich und Samsung hat mit der Serie 9 zum Beispiel gezeigt wie man dies lösen kann. Einfach ein 14 Zoll Display in ein 13 Zoll Gehäuse gepackt, die Displayfläche wird größer und das Gehäuse behält die kompakte Form. Leider wird dies Apple wohl im nächsten MacBook Air Update liefern und dann fallen auch die 10% Vorteil, die derzeit ein Series 9 bietet weg.
Fazit. Ich persönlich nutze das MacBook Air mittlerweile quasi ausschließlich, dies würde natürlich Leistungsmäßig bei mir auch jedes andere Ultrabook tun jedoch befinden diese sich derzeit in qualitäts- sowie preismäßigen Sphären, die ich mir einfach nicht antun werde. Wenn sich das ändern wird bekommt ihr natürlich einen neuen Artikel.















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