Surface-Käufer erhebt Anklage wegen zu wenig Speicherplatz

Das Micosoft Surface RT ist nun seit einigen Tagen auf dem Markt und zugegeben hatte das Gerät einen etwas holprigen Start. Dieser wird nun fortgeführt, denn der Surface RT-Käufer und Anwalt Andrew Sokoloswski aus Los Angeles erhebt nun Anklage gegen Microsoft. Dies macht er, weil das Surface anstatt den angegebenen 32GB Speicherplatz effektiv nur 16GB Speicherplatz verfügbar hat. Der Rest geht wird vom Betriebssystem selbst und von vorinstallierten Apps verwendet.

Mit der Begründung des falschen Marketings und unfairen Geschäftspraktiken will er nun Microsoft zur Rechenschaft ziehen.  Zudem will er dass Microsoft den Gewinn an die Käufer zurückgibt, den Microsoft mit diesem Verhalten zu viel gemacht hat. Zwar weißt Microsoft auf den wenigen Speicherplatz hin, dies jedoch nur tief in den Details des Produkts, sodass man danach aktiv suchen muss. In Zeiten des wirklich günstigen Flash-Speichers ist das fast schon eine Frechheit, oder?

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  • MarcoWi

    Also ich sage mal so, jedes Gerät wird so vermarktet… Selbst die Lumia’s oder iPhones beziehen sich doch immer auf dem intern verbauten Speicher, nicht auf den tatsächlich nutzbaren… Was das wieder soll, Dreamfactory Amerika machts wieder möglich dagegen zu klagen xD

    • Jfrigger

      klar, allgemein ist das schon ein witz. meist fehlt ja aber nur ein bruchteil des speichers und nicht gleich die hälfte? :D

  • Baki Güler

    Das 16 GB fehlen, also die hälfte dessen was Angekündigt wurden, finde ich schon unglaublich viel. Da würde ich mich aber auch ärgern. Abgesehen davon, wofür werden da bitte schön 16 GB “verschwendet”? Ich benutze selbst auch verschiedene Windows Versionen, dass wird sich warscheinlich auch nicht so schnell ändern, aber warum versteh es Microsoft nicht ein schlankes Betriebsystem zu entwickeln? Manchmal ist weniger mehr.