Nokia: 10.000 Mitarbeiter müssen gehen, Werke werden geschlossen und Vertu verkauft

Nokia befindet sich schon seit einigen Jahren in einer tiefen Krise. Bis die neue Lumia-Serie und die enge Kooperation mit Microsoft Früchte trägt wird es nämlich so wie es scheint noch einige Zeit dauern. Bis dahin muss das finnische Unternehmen alles probieren um auf lange Sicht sich selbst über Wasser zu halten. Aus diesem Grund wurden nun weitere Entscheidungen getroffen, die vor allem die Mitarbeiter in Fabriken in Finland, Deutschland und Kanada treffen. Die Entwicklungen in Ulm und Burnaby (Kanada) sowie die Produktion in Salo (Finland) werden nämlich komplett geschlossen. Die Entwicklung in Salo bleibt jedoch bestehen. Dies macht Nokia natürlich aus dem Grund sich auf die Lumia-Serie zu konzentrieren und um sich mit Dingen wie Nokia Maps von der Konkurrenz abzuheben.

Schon vor 4 Monaten hat Nokia angekündigt 4000 Jobs weltweit zu streichen und die Produktion nach Asien verlagern, dies ist nun ein weiterer Schlag für die Mitarbeiter, jedoch die einzige Wahl um das Unternehmen auf lange Sicht zum Erfolg zu führen.

Wie schon vor einiger Zeit angeklungen wird Nokia auch die Edelmarke Vertu abstoßen. Genauer gesagt ist dies schon passiert und die Investorengruppe EQT VI hat die Marke für einen unbekannten Betrag übernommen. Nokia behält aber noch 10% der Anteile.

Zuletzt auch noch eine gute Nachricht aus Finland: Nokia hat das Unternehmen Scalado gekauft welches sich auf Digitalkameras in Mobiltelefonen spezialisiert hat und wird mit dessen Hilfe die Fotofunktionen in den Lumia-Geräten noch weiter verbessern können.

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