Mega kündigt 50 GB kostenlosen Speicher an

Mega Twitter

Ich komme aus einer Zeit, als die Cloud noch Webspace hieß. Und den bekam man entweder im niedrigen Megabytebereich, wenn man nichts dafür zahlen wollte, oder man musste sich gleich einen Server mit eigener Domain mieten und einrichten. Mitlerweile wird einem eingeredet, dass Webspace unverzichtbar sei und aus Imagegründen gab es auch einen neuen Namen. Ich persönlich finde die Wahl Cloud dabei etwas unglücklich. Ich will meine Daten nicht in einer Wolke speichern. Mit Wolken identifiziere ich unsichere, unzusammenhängende und unstrukturierte Gebilde. Und außerdem schlechtes Wetter. Also eigentlich alles Sachen, wovon man seine Daten fernhalten will.

Nichtsdestotrotz wächst die Cloud und damit auch die Anzahl der Anbieter. Die Bekanntesten sind bis dato Dropbox, Google Drive, Apple iCloud, Microsoft Skydrive und Amazon Cloud Drive. Zusammengenommen bieten diese 5 Anbieter 24 GB kostenlosen Speicher an. Kim Schmitz aka Kim Dotcom, der Gründer von Megaupload, liefert sich zwar gerade eine epische Schlacht mit der amerikanischen Justiz, die vielleicht sogar die internationale Copy Right Anwendungspraxis neu definieren könnte, kündigt aber nebenbei seinen neuen Dienst Mega an. Die Mega Cloud soll schon am 20. Januar starten und jedem Nutzer 50 GB kostenlosen Speicher bieten. Also mehr als doppelt so viel, wie die anderen großen Dienste zusammen. Das ist ambitioniert!

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