Lenovo Ideapad Yoga 13 – wandelbares Ultrabook im Test

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Das Lenovo Ideapad Yoga 13 wurde von Lenovo bereits vor einigen Monaten präsentiert, nun haben wir es auch endlich hier bei uns im kurzen schriftlichen und ausführlicheren Videotest. Das Gerät hat die Besonderheit, dass man das Display komplett nach hinten umklappen kann und es somit in ein Tablet verwandelt. Man kann es in verschiedenen Ausstattungsvarianten bestellen. Angefangen von einem i3 mit 4GB Ram und 128GB SSD bis zu einem i7 mit 256GB SSD und 8GB Ram ist eigentlich alles möglich. Was das Ultrabook noch so drauf hat erfahrt ihr in den folgenden Absätzen.

Verpackung & Anschlüsse

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Das Lenovo Ideapad Yoga 13 kam zu uns in einer speziellen Verpackung für Testgeräte, sodass ich eigentlich ziemlich wenig über die eigentliche Verpackung sagen kann. In meiner Testgeräteverpackung war nur das Notebook und das Ladekabel vorhanden. Schutzhülle? Nein. Adapter? Nein. Ersteres hätte ich mir gewünscht, immerhin bietet Asus und Acer eine Schutzhülle an. Letzteres kann man verschmerzen, zum Anschließen eines Displays steht nämlich ein normaler HDMI-Anschluss zur Verfügung. Einen VGA-Adapter muss man trotzdem separat kaufen.

An Anschlüssen bietet es links den HDMI-Eingang, den USB 3.0 Port sowie einen kombinierten Mikrofon-/Kopfhöreranschluss. Rechts gibt es den Stromeingang, einen USB 2.0 Port sowie einen SD-Slot. Letzterer ist ziemlich gut gelöst, die SD-Karte verschwindet nämlich komplett im Gerät, sodass man den SD-Slot auch als normale Speichererweiterung gut gebrauchen kann. Links befindet sich außerdem noch die Lautstärke-Wippe, rechts ein Button für die Drehsperre des Displays. Vorne gibt es etwas ungewohnt platziert den An/Ausschalter. Dieser macht jedoch Sinn wenn man das Gerät im Tablet-Modus verwendet.

Design & Handhabung

Das Yoga 13 bietet einen schicken 13 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 1600×900 Pixel, wobei der Displayrand für heutige Verhältnisse etwas zu dick ist. Dennoch ist das Gerät sehr gut verarbeitet, um die Tastatur gibt es kein Plastik sondern eine Art Lederüberzug. Die Tastatur bietet einige Sondertasten, jedoch ist die Backspace-Taste für mein Gefühl etwas zu klein. Dafür hat man aber rechts noch eine Entfernen-Taste, eine Pos 1 Taste sowie eine Bild auf und ab Taste verbauen können. Wer diese benötigt wird mit dem Yoga 13 glücklich. Aber: Bei längerem Tippen wird die Kante vorne irgendwann zu scharf und man muss eine Pause einlegen.

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Unterhalb des Displays befindet sich noch ein Windows-Button der hauptsächlich dafür gedacht ist, wenn man das Gerät mal ohne Tastatur verwenden will.  Im Tablet-Modus kann man nämlich durch die Windows-Taste direkt das Gerät auch aus dem StandBy aufwecken, was aber bedeutet, dass man das Ultrabook immer wieder zum normalen Notebook zusammenklappen muss beim Transport. Dadurch verhindert man ein unabsichtliches Aufwecken aus dem Standby. Alles weitere zu dem schicken Ultrabook wird eigentlich in folgendem Video erklärt.

Fazit

Wer mit die vielen verschiedenen Einsatzzwecke, die ich im Video beschrieben habe, benötigt wird mit dem Ultrabook sicherlich zurechtkommen. Aber: Man sollte sich auch darauf einlassen, man entdeckt nämlich meist erst bei der Nutzung welchen Modus man benötigt und welcher überflüssig ist. Ich jedenfalls habe den Tablet-Modus am meisten geschätzt und am häufigsten genutzt. Damit kann man einfach und bequem zum Beispiel auf dem Sofa im Netz surfen ohne irgendwie krumm hinsitzen zu müssen um noch irgendwie auf der Tastatur tippen zu können.

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TechHive Sommergewinnspiel

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