Fitbit Ultra Tracker – Der Gesundheit einen Schritt näher – Ausführlicher Test
Bewegt ihr euch genug am Tag? Ein gesunder Mensch sollte mindestens 10.000 Schritte am Tag zurücklegen um ein gesundes Leben zu führen. Eine ziemlich hohe Zahl, wie ich finde aber da fragt man sich, wie weiß man, das man 10.000 Schritte zurückgelegt hat? Genau, die Lösung ist ein Schrittzähler, dennoch ist diese Erfindung ist gar nicht neu, diese gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert. Der Fitbit Ultra Tracker ist auch ein Schrittzähler, doch was macht ihn im Vergleich zu anderen herkömmlichen Schrittzählern besonders? Das findet ihr hier, mit einem Sprung in den Artikel, heraus!
Allgemein
Ein Schrittzähler ist nichts Neues, wie ich oben schon beschrieben habe. Also was macht den Fitbit Ultra Tracker so besonders?
Die Besonderheit liegt in der Technik, die in diesem Tracker verbaut ist: Neben einem Schrittzähler finden wir auch einen Höhenmesser, der anzeigt wie viele Stockwerke wir schon erklommen haben. Auch ein Beschleunigungssensor beinhaltet dieser Tracker. Diese ganze Technik ist in einem 5 cm langen und 1,5 cm breitem Stick verbaut, der zudem noch mit einem Display und ein lang durchhaltenden Akku (min. 4 Tage) verbaut ist. Dies sei auch noch nicht genug, denn zum Übertragen der Daten kann man diesen Tracker auf die USB-Ladestation stellen oder man befindet sich 4-5 m in der Nähe der aktiven Station, dann überträgt der Tracker seine Daten Wireless auf den PC und dort in das Internet auf die Webseite von Fitbit.
Verpackung und Zubehör
Der Fitbit Ultra Tracker kommt in einer englischen Papierverpackung mit einer stabilen Plastikverdeckung, indem der Tracker ,in Farbe Blau oder Violett, eingefasst ist, ähnlich wie bei den Apple IPods. Auf der Vorderseite werden die Hauptmerkmale des Schrittzählers genannt, so zum Beispiel der Kalorienverbrauch, wie viele Treppenstufen erklommen wurden, sowie auch eine Wireless Verbindung zu der mitgelieferten Basisstation. Auf der Rückseite wird gezeigt, wie man den Tracker tragen kann, sowie das mit ihm auch seine Schlafphasen aufzeichnen kann.
Öffnen wir die Packung können wir die Plastikbox sowie der Inhalt darunter raus schieben. Der Fitbit Tracker lässt sich sehr einfach von seinem Plastikklemme entfernen, ist auch wenig biegbar. In der Box darunter findet sich das Zubehör , das mit den Fitbit mitgeliefert wird: Zum einen ein Schlafarmband aus elastischem Polyester, dass man um das Handgelenk binden kann und so im Schlaf bequem tragen kann. Dann ist dort noch ein Gürtelclip für den Tracker, um diesen sicher an einem Gürtel oder Hosenbund zu befestigen. Als letztes wird noch die Basisstation mitgeliefert, die zum übertragen der Daten auf den PC und zum Aufladen des Tracker dient.
Es wird keine CD mitgeliefert, stattdessen finden wir einen Hinweis auf Englisch, dass der Start über die Webseite Fitbit.com/start erfolgt. Dort laden wir uns den Treiber für unser Betriebssystem (Windows XP oder neuer, MacOS 10.4 oder neuer) herunter und registrieren uns auf der Webseite + unseren Fitbit Tracker auf unseren Account.
Webseite und Funktionen
Der Download von der Webseite bringt nur den Treiber für die USB-Dockingstation aber kein Programm zum Auslesen der Daten. Dies geschieht alles über die Webseite Fitbit.com, welche Ähnlichkeiten einer Social-Community hat. Der Tracker funkt Wireless, wenn er in der Nähe der Basisstation ist, seine gespeicherten Fortschritte/Daten auf den PC und dort gleich in das Web, wo die Statistiken gleich analysiert wird. Dies geschieht auch, wenn man den Tracker auf die Station zum Aufladen steckt.
Über die Webseite lässt sich unser Tracker einstellen. Funktionen auf den Tracker die wir nicht brauchen können wir so leicht deaktivieren, beispielsweise die Aktivitätsblume. Auch können wir über die Optionen einstellen, was für andere sichtbar sein soll und was nicht. Wir können Angaben zu unserer Person machen: Größe, Gewicht oder auch die Schrittlänge bzw. die Schrittlänge beim Laufen. Das passt die Distanz bei jedem Schritt wie der Tracker zählt an.
Auf dem so genannten Dashboard sehen wir in einer allgemeinen Ansicht erst einmal unsere Statistik vom heutigen Tag. Es wird angezeigt, wie viel Prozent uns noch zu unserem Tagesziel fehlt. Dies ist bei jedem Wert ablesbar. So genannte Badges, welche die allgemeinen Langzeitziele des Trackers und des Trägers darstellt, geben ein weiterer Ansporn mehr Schritte zu tun. Diese sind vergleichbar mit Achievments aus Spielen, die den Fortschritt anzeigen den man schon gemacht hat, dass erste “Badges” bekommt man, wenn man an einem Tag 5000 Schritte schafft.
Unter der allgemeinen Statistik und den Badges finden wir eine einfache Statistik, die zum Beispiel anzeigt, wann wir die Schritte über den Tag verteilt getan haben. Auch zeigt es an, wann wir über den Tag verteilt die Stockwerke erklommen haben oder viele Kalorienverbrauch über den Tag war, wann wir die meisten Kalorien verbraucht haben. Die letzte Statistik zeigt noch die tägliche Aktivität an, wann wir sehr aktiv waren, wann nur sehr leicht und wie viel der Zeit wir sitzend verbracht haben.
Die Statistik gibt es auch einer wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Ausführung, die man auf dem Dashboard auswählen kann. Die Statistiken gibt es auch in einer sehr ausführlichen Fassung, welche aber nur Premium Member vorbehalten ist. Als Neueinsteiger bei Fitbit bekommt man diese Funktion zum ausprobieren eine Woche gratis. Auf den Premium Bereich gehe ich aber noch gesondert darauf ein.
Von Fitbit gibt es auch eine Waage, mit dem Namen “Aria”, die aber zur Zeit noch nicht in Deutschland verkauft wird. Diese misst das Gewicht aber auch den Fettanteil  am Körper, dies geht durch einen nicht merkbaren elektrischen Impuls durch den Körper und wieder zu der Waage zurück. Dies gewährleistet einen genauere Analyse des eigenen Körpergewichts. Zudem kann man so jeden Morgen das Gewicht protokollieren und in die Statistik online einfließen lassen. Dennoch kann man sein Gewicht auch manuell in die Homepage eintragen und so den Verlauf seines Gewichtes beobachten.
Ein Gesundheitsplan hat die Webseite auch, denn man kann sein Essen eintragen und so auch die Kalorien vergleichen die am Tag zu sich genommen wurden. War das Sandwich heute Nachmittag o.k. oder muss ich mich mehr bewegen? Eine der Fragen, die sich stellen ließen und mit der Webseite vergleichen kann, ob der Kalorienverbrauch in Ordnung ist.
Ich habe oben schon beschrieben, das die Webseite auch eine Art von Social Community ist, denn Freunde finden über Facebook oder über die Webseite geht schnell und einfach. Wer sich Gruppen anschließen will hat auch diese Möglichkeit, denn die Webseite bietet auch das. Unter Freunden lassen sich die täglichen Aktivitäten vergleichen und eine Art von Wettbewerb wer der aktivste ist könnte entflammen oder man feuert sich gegenseitig an.
Premium-Funktion
Kurz vorher habe ich schon die Premium Funktion auf der Webseite erwähnt, die unter anderem bessere Grafiken und Oberflächen bietet, um seine Daten besser auszuwerten (dieses für ca. 50 € im Jahr zu kaufen): Sie bietet zum Beispiel Erweiterte Rankings, die zeigen in welchem Abschnitt man sich mit seinen wöchentlichen Schritten bewegt, ob in seiner Altersgruppe sich selber dadurch zu dem Durchschnitt gehört oder doch zu wenig Schritte getan hat und dabei sich im unteren Drittel befindet. Diese spornt einen auch nochmal extra an. Im erweiterten Statistiken bietet die Premiumfunktion noch einen Trainer, der einen selber zu einem aktiven Ziel motiviert oder auch, wenn man es auswählt, seine Aktivität wöchentlich durch Setzen neuer höherer Ziele steigert. Eine letzte Funktion von der Premium Funktion ist das exportieren der Daten auf der Homepage als XLS (Exelformat) sowie als CSV Datei. Darüber hinaus kann man auswählen von welchem Zeitraum die Daten herunter geladen werden sollen. Der ganze Service ist, wie die Webseite auch, in englischer Sprache gefasst, wobei die deutsche Version sowie die dazugehörige deutsche App im IOS und Android Store am 7. Mai kommen soll.
Schwächen:
Kommen wir jetzt zu den großen Schwächen die dieser Tracker mit sich bringt:
- Eine sehr große Schwäche des Fitbit Trackers ist das Display, das bei direkter /indirekter Sonneneinstrahlung kaum ablesbar ist. Das ist, vor allem wenn man draußen sein Zwischenstand ablesen möchte, sehr schlecht.
-  Ich finde es sehr schade das die Daten nur im Web abgerufen werden können und nicht direkt auf dem PC gespeichert werden. Statistiken im Offlinemodus anzusehen ist damit auch gescheitert.
-  Das Risiko den Tracker zu verlieren, wenn man ihn am Hosenbund trägt, ist relativ hoch. Lösung ist wenn man selber ein kleines Band um ihn bindet und dieses auch am Körper befestigt. Der Gürtelclip hält gut aber das Risiko das der Fitbit rausrutscht ist dort höher.
 Leichtere Schwächen die aber gut verschmerzbar sind:
- Die momentane Sprachausgabe auf der Webseite ist noch nur in Englisch verfügbar. Die dazugehörige Fitbit App befindet sich noch nicht in dem Appstore/Android Marketplace. Dennoch: Beides soll am 7. Mai nachrücken.
- Eine haargenaue Zählung der Schritte ist nicht möglich, dennoch zeichnet er meist alle Schritte auf zählt hin und wieder 1-2 zusätzlich hinzu.
Fazit
Der Fitbit Tracker ist ein sehr nützlicher und diskreter Begleiter der einen durch den gesamten Tag folgen kann. Er kann leicht versteckt werden und zeichnet die Schritte die man getan hat zuverlässig aber manchmal nicht genau auf. Die Wireless-Funktion zur Übertragung der Daten auf den PC, ohne ihn auf die Station stecken zu müssen, ist sehr hilfreich! Es ist nur sehr schade das die Daten nicht auf dem PC gespeichert werden sondern gleich im Internet auf der Homepage landen von wo sie dort ausgewertet werden. Das die Funktion des Exports der Daten als Exel Format oder CLV Format auf den PC nur Premium-Mitgliedern vorbehalten ist dementsprechend ein Minuspunkt. Allgemein ist die Premiumfunktion, die man nur 1-7 Tagen je nach Funktion kostenlos ausprobieren kann sehr beschnitten besonders bei solch einem teuren “Schrittzähler”. Eine längere Testzeit (Bsp: 1 Monat) würde dort besser ausfallen und bestimmt auch mehr Kunden anlocken.
Die Funktionsvielfalt des Fitbit ist erstaunlich groß und schlägt alle anderen Schrittzähler in seiner Klasse. Er macht es sehr einfach seinen Tages und Wochenverlauf zu beobachten und einen darauf hinzuweisen das man sich mehr bewegen sollte. Für diejenigen die solch einen “Anschubser zum besser Leben” suchen ist der Fitbit sicherlich eine gute Wahl. Die Homepage und die App, welche momentan noch nicht verfügbar sind, sollen am 7. Mai in deutscher Sprache folgen. Nebenbei ist die Fitbit API eine Grundgerüst auf den auch andere Apps aufbauen und nutzen lassen.
Wer den Tracker unter Freunden empfiehlt kann im Social-Community Stil seine Ergebnisse untereinander vergleichen und dort kleine Wettbewerbe starten sowie zu sich selber sagen das man mehr machen sollte. Kleinere Badges (Ziele) die die Webseite vorgibt (Bsp: 5000 Schritte an einem Tag) motivieren extra und machen Lust auf mehr. Ich sehe daher den Fitbit als eine sehr gute Erfindung an, auch wenn sie Schwächen in dem Display (bei Sonneinstrahlung kaum ablesbar) , Internetkonnektivität (Übertragen der Daten nur online) sowie auf Dauer das Risiko ihn zu verlieren, wenn man keine Gegensicherungen macht. Er wird mir persönlich helfen, anstatt den Fahrstuhl die Treppe zu nehmen und meinen eigenen Ergebnissen und Gesundheit hinterher zu jagen!
![]() |
![]() |
|
|
Links:
































Pingback: FitBit Aria Waage mit Social Media Funktionen kommt ab Anfang Juni nach Deutschland – TechFokus
Pingback: Fitbit Aria Fitnesswaage mit W-Lan im Kurztest – TechFokus