Veröffentlicht: 03. August 2012, 13:40

Fitbit Aria Fitnesswaage mit W-Lan im Kurztest

fitbit aria 001 640x359 Fitbit Aria Fitnesswaage mit W Lan im Kurztest

Das Portal Fitbit mit dem dazugehören Fintess-Tracker Fitbit Ultra wurde ja hier schon ausführlich vorgestellt. Nun hat das US-Unternehmen auch die dazugehörige Fitnesswage Aria nach Deutschland gebracht. Wir hatten mal wieder die Ehre auch die Waage einem ausführlichen Test zu unterziehen. Wie auch schon bei dem Fitness-Tracker geschieht eigentlich das Meiste in dem dazugehörigen Portal, jedoch wollen wir euch auch hier mal kurz beschreiben, wie es uns bei der Einrichtung der Waage erging. Viel Spaß!

Verpackung / Design

Die Waage kommt in einer schlichten flachen Verpackung in der sich lediglich eine kurze Anleitung, 4 AA Batterien sowie eben die Waage ansich befindet. Obwohl in der Waage einiges an Technik steckt ist sie mit 3cm nicht sehr viel dicker als eine handelsübliche Waage. Das Design ist in einem schicken weiß gehalten, an der “Wiegefläche” befindet sich Glas, die Unterseite muss sich mit Kunststoff zufrieden geben. Hinter einer Klappe befinden sich die 4 AA Batterien, die die Waage mit dem benötigten Saft versorgen.

Einrichtung

fitbit einrichten Fitbit Aria Fitnesswaage mit W Lan im Kurztest

Um die Waage in einem neuen W-Lan einzurichten muss man eine der Batterien für 10 Sekunden herausnehmen und dann wieder einsetzen. Die Waage geht dann in den Verbindungsmodus und man kann mit der Software von Fitbit die Waage mit dem eigenen W-Lan verbinden. Dafür baut die Waage kurzfristig ein eigenes W-Lan auf mit dem sich der PC während der Einrichtung verbindet um dann die W-Lan Daten des Heimnetzwerks an die Waage zu senden. In der Praxis war das bei mir relativ schwer. Im letzten Schritt der Einrichtung brach die Prozedur bei mir mehrmals ab und ich konnte erst nach zig versuchen die Waage erfolgreich einrichten. Immerhin steht dafür jedoch die Windows-Software, die Mac-Software, die iOS-App, die Android-App als auch der Browser zur Verfügung.

Nachdem man zuletzt dann persönliche Daten wie Geburtstdatum und Größe angegeben hat kann man sich im Portal einloggen und sich das erste Mal wiegen. Falls mal kein W-Lan verfügbar ist, kann man die Waage natürlich auch als ganz normale Waage verwenden. Durch das Display wird nämlich immer das Gewicht als auch das Körperfett angezeigt bevor es in das Fitbit Portal übermittelt wird. Wenn jemand mit mehreren Personen im Haushalt wohnt, der kann die Waage übrigens gemeinsam nutzen. Sie erkennt nämlich automatisch bis zu 8 Personen und ordnet diese dem entsprechenden Profil im Onlineportal zu. In der Praxis funktionierte dies überraschend gut.

Das Portal

fitbit portal 566x600 Fitbit Aria Fitnesswaage mit W Lan im Kurztest

Das Fitbit.com Portal ist das eigentliche Herzstück der Waage. Hierhin werden die Daten übermittelt und sinnvoll dargestellt. Man kann zwischen vielen verschiedenen Ansichten wählen und die entsprechenden Verläufe beobachten. Wer das Ziel hat mit der Waage abzunehmen kann auch ein Ernährungsprotokoll führen. Dies gibt dann Tipps wie viel man pro Tag essen soll von was und sagt einem dann auch wann es denn genug ist. Zudem wird natürlich auch direkt der BMI angezeigt sodass man sieht wann man wirklich abspecken sollte bzw. wann es besser ist noch Gewicht zuzulegen. Wer genaueres zum Portal wissen will, dem sei der “alte” Test von Kollege Henning ans Herz gelegt. Mittlerweile gibt es wie er anmerkt das Portal als auch die Apps komplett auf deutsch.

 Fazit

Für 120€ bekommt man mit der Waage ein wirklich schickes Gerät geliefert. Fitness-Enthusiasten, die ihren kompletten Tagesablauf aufzeichnen wollen und auch ihre Mahlzeiten und Aktivitäten erfassen möchten finden an der Waage sicherlich ihrem Spaß. Für Leute, die sich aber nur wiegen wollen ist das Ganze wohl ein etwas zu teurer Spaß.


zum Autor

- Seit mehreren Jahren bin ich im Technikblogging-Bereich unterwegs und betreibe u.a. erfolgreich den webOS-Blog. Auch zu finden bei Google+.